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| 01.01.1970 | ep | 6 tracks | 41:18 min | 56 mb
 
mp3 downloads 192kbps
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Yara 01  06:26 | 9.05 mb
   
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Yara 02  06:01 | 8.44 mb
   
03
Yara 03  05:03 | 7.1 mb
   
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Yara 04  07:31 | 10.58 mb
   
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Yara 05  06:06 | 8.59 mb
   
06
Yara 06  10:11 | 14.33 mb
   

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reviews
Falk Lenn | 07/2004
Am Anfang steht der Loop. Ein aus dem Zusammenhang gerissenes, kurzes Fragment aus einem über ein einziges Mikrofon live mitgeschnittenen Liedes der Dortmunder Formation „Trio Yara“ (Geige, Cello, Piano, Harfe & Perkussion) wird in der Endlosschleife abgespielt. Dieses Loop nimmt Martin Juhls alias Marsen Jules aus Dortmund als Grundlage für eine Klangcollage aus vielerlei aus dem gesamten Konzertmitschnitt entstandenen Samples, die neben der auf der Bühne gespielten Musik vor allem eine Vielzahl an interessanten Nebengeräuschen beinhalten. Aus der Pressinfo: „Eben diese Geräusche, die einem ‚musikalischem’ Hörer wohl als störend oder nicht zur Musik gehörend auffallen würden, veranlassten Marsen, sich näher mit dem Mitschnitt zu beschäftigen. Sorgsam filterte er eben jene Momente heraus, die dem gewöhnlichen Hörer oft verborgen bleiben, obwohl sie jedoch ein Höchstmaß an Atmosphäre und Emotion vermitteln.“ Die Resultate dieser Arbeitsweise sind sehr hörenswert. Mysteriös, kalt und doch mit einem Hauch von emotionaler Wärme schweben riesige, mächtige Klangräume durch den Äther. Jules entwirft eine Welt, die seiner Heimat Deutschland völlig fern ist. Vielmehr fühlt man sich in endlose, klirrend eisige Winter in Osteuropa versetzt. Juhls, der sich in anderen Projekten eher popularmusikalischen Genres widmet, zeigt sich hier von seiner avantgardistischen Seite und kann überzeugen. „Yara“ hat dieses gewisse Etwas, dieses Glitzern, diese Magie.
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