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Bernhard Straub | 10/2005
Piano. Percussion aus dem Sperrmüll. Noise. Hall. Filter. Pan.Mit diesen Elementen schafft es Kenneth Kirschner, ein fast 40-minütiges Stück zusammenzupuzzeln, das trotz weniger ausgesprochener Höhepunkte jeden Moment packt. Immer wieder nimmt das Piano mit leisen, repetitiven Elementen einen Anlauf, um dann in seltsamem, aber unaufdringlichem Gespratzel auszuklingen.
Wie Wellen am Meer. Man könnte stundenlang zuschauen, wie sich die Wellen brechen, das Wasser vor- und wieder zurückfließt...
Wer diese Stimmung kennt und liebt, findet in diesem Stück eine musikalische Entsprechung.
Cut-up Musik, unaufdringlich experimentell. Lohnt sich!